Mittwoch, 29. April 2015

DYN:track:by:track



Right around the time we released the 8MM Bar 10 year anniversary Berlin compilation in 2012 I had begun to hear good things about Delta Love. I was bummin’ that I was the last one in Berlin to hear Backdoor, and that we hadn’t included it on the record.

We invited them to open for one of our 8MM Musik Nights supporting Psychic Ills. Ended up being a pretty horrible experience for them, there were a lot of stage technical issues, and sound kept cutting out in the middle of songs. It was a sold out show, but the band carried themselves cool as Brad Pitt. I respected that and promised them another show soon.

Around this time, Til and Carl approached me about releasing their debut record, and as they were building a steady rep in the city, I was impressed they came to me. 8MM Musik always seemed to get good critical response outside of Berlin, but often feels overlooked inside the Ringbahn.

Unfortunately, this was happenening at a particularly difficult time in my life. It was around the time my father passed away and I was knee deep in the production of The Blue Angel Lounge's last album, A Sea Of Trees which proving to be an all consuming project with no end in sight and me having doubts if I ever wanted to release anything again after it.

Long story short, I was reluctant at first, having just gone through some heavy shit and needing a break after doing 8MM Bar for nearly 12 years. The guys were pretty persistent though, and I loved the demos they were recording with Fab, so it wasn’t long until I came around. I knew they were getting offers from bigger German labels, so I was pretty touched by their steadfastness in wanting to be out on 8MM Musik. I would even go so far as to say I found it inspiring.

Once the release of A Sea of Trees was complete, it was the make or break moment for me to continue the label, and I credit DYN for helping make it.——— Olli Konuk, 8MM Musik
And I love you, like I hate my friends

17 ist einer der ältesten Songs auf dem Album und das erste Lied, dass wir originär mit dem Basspedal entwickelt haben. Von Anfang an war klar, dass 17 der Opener sein würde. Ein Akkord, der die ganze Zeit durchgeschrammelt wird – das passt(e) auf Konzerten immer gut zum Eröffnen von Sets und so sollte auch die Platte starten: Minimal, trotzdem aber mit starker Wirkung.

We could do an arrangement down in my house

Backdoor ist das älteste Stück, das wir live spielen und das auf dem Album mit drauf ist. Das einzige Lied, wo Carl singt und wozu er die Lyrics geschrieben und das Riff zur Probe mitgebracht hat. Alle anderen Lieder entstanden bei der Probe. Über den Song hat Olli uns kennengelernt & wahrscheinlich auch viele andere. Es ist einfach ein brutaler Ohrwurm, der im Gehirn hängenbleibt.

You will never make a tombstone out of me

Forever entstand zeitgleich mit den Aufnahmen im Studio und war der Letzte, den wir für das Album aufgenommen haben. Charakteristisch, im Gegensatz zu den anderen Songs davor, ist die prominente Orgel – ihr halliger Sound klingt so breit, als stünde man im Grand Canyon.

I remember the days to come / It’s all right, all wrong

Death Of Love als erste DYN-Auskopplung besiegelt Delta Love. Mit dem Song haben wir uns Fab vorgestellt, der das Album mit uns auf- genommen hat. Der Titel beruht auf einem Lapsus von Anton, der, als er unseren Bandnamen zum ersten Mal hörte, „Death Of Love“ anstatt Delta Love verstanden hatte. Das Video dazu filmte ein Freund von uns, Constantin Timm. Gedreht wurde in der 8MM Bar: Nebendarsteller- in bereitet einen Moscow Mule zu,unser Lieblingsgetränk in der Acht.

Simplicity is our enemy, it’s blasphemy

Can I See You Again wird die zweite Auskopplung sein. Das Video dazu hat erneut Constantin Timm gedreht: Schaben laufen über einen alten Fernseher, welcher stark verfremdete Amateurpornoaufnahmen aus dem Internet zeigt. Eine Kritik an unserer hypersexualisierten Welt: Überall sieht man Sex, jeder Filmt sich dabei, aber wird's gezeigt, sind auf einmal alle pikiert.

After counting to zero, you expect something more

Waves fristet so etwas wie ein Schattendasein bei uns, der Song ist gleichermaßen anziehend wie abstoßend. Das ungeliebte Kind, eine On/Off-Beziehung, Bäche und Täler, rauf und runter, eine Ebene mit zu viel Schaukeln: So fühlt er sich an und so spielt er sich auch. Man verwehrt sich gewissermaßen, ihn live zu spielen. Aber hat man sich erst einmal überwunden, hat es im Nachhinein doch Spaß gemacht.

I keep rolling in the dirt to get clean

dkm steht für „different kind of magic“ (ursprüngl. Arbeitstitel) und symbolisiert für die Band eine kleine Wende, wo sich unser Stil allmählich begonnen hat, zu verändern. Eine andere Art der Magie stellte sich ein, die sich abgehoben hat und wo wir merkten, dass wir auch anders können. Eine natürlicher Prozess, mit dem wir uns wohl fühlen und identifizieren können.

I don’t know what I want, but I don’t know if I want to know

First Try ist ziemlich direkt, simpel ins Gesicht und ein kleiner Outsider auf dem Album. Arbeitsziel College-Rock, Slacker-Song, keen Bock auf nüscht. Darum geht darin letztlich. So wird First Try auch im Set behandelt und gespielt: Nicht mittendrin, sondern am Ende. Lautstärke voll rauf, Feedback und dann dreht der alles nochmal weg.

Du kennst mich nicht / Doch du kennst mich

Gestalt ist unser einziger Song mit deutschem Titel und Gesang, eine immer schwierige Auseinandersetzung für deutsche Bands. Hier hat es sich einfach angeboten, auf Deutsch zu singen anstatt auf Englisch. Gestalt war auch das erste Stück, das wir als DYN gespielt haben. Der erste DYN-Song, den man jemals hätte live hören können.

Montag, 13. April 2015

Thus spoke Kurt Vonnegut :::

I say in speeches that a plausible mission of artists is to make people appreciate being alive at least a little bit. I am then asked if I know of any artists who pulled that off. I reply, "The Beatles did".

Sonntag, 5. April 2015

lied zum sonntag: April, Snowdrop (B-Flat Major)

The blue, pure snowdrop — flower,
and near it the last snowdrops.
The last tears over past griefs,
and first dreams of another happiness.
A. Maykov