Montag, 27. Oktober 2014

dilworthy: death of love

Das wichtigste bei Musik, Film und vor allem ihrer Verbindung ist Atmosphäre. Wenn ich also versuche, ein Musikvideo zu drehen, muss ich die Atmosphäre der Musik verstehen und eine Idee entwickeln, die dazu passt. Wir hatten von vornherein geplant, nur einen schnellen Live Session-artigen Auftritt in der 8mm Bar zu filmen. Ich fand die Idee dabei spannend, anfangs nur mit Close-Ups zu arbeiten und den Raum, in dem sich das Video abspielt, nicht sofort zu offenbaren. Erst zum Refrain wollte ich die Bar in Gänze zeigen und erkennbar machen, dass es gar kein Publikum gibt. Zwar wird die Musik hier hektischer und lauter, doch ich wollte dem ganz bewusst ruhige Kamerafahrten entgegensetzen statt den dynamischen Bildern davor, um einen Bruch zu erzeugen. Zurück zum Stichwort Atmosphäre: Die ersten zehn Sekunden klingen für mich ebenso wie die ersten Akkorde nach wildem Westen und verrauchten Saloons. Dementsprechend wählte ich das Anfangsbild des Tresens mit Aschenbecher. Farblich fand ich da die entsättigte, düstere Farbgebung sehr passend. Um bildlich etwas mehr aus der Szenerie herauszuholen, habe ich mit einem Prisma gearbeitet, dass ich als Effekt vor die Linse der Kamera gehalten habe. So entstanden die zum Teil verschwommenen Bilder, die Spiegelungen und eine allgemein leicht psychedelische Stimmung. Der Rest des Videos (die Zubereitung des Drinks, die Zigarette sowie die harten repetitiven Cuts am Ende) hat sich spontan ergeben, um über die Länge des Liedes Spannung zu halten. Constantin Timm @vimeo

Mittwoch, 15. Oktober 2014

15. Oktober 1857

Sinfonie in C-dur mit der Fuge von Mozart in Partitur. Ouvertüre zu Fingals Höhle von Mendelssohn in Partitur. Ouvertüre zu Egmont von Beethoven in Partitur. Sinfonie in Es-dur mit dem Paukenschlag von Haydn in Partitur.
Wunschzettel Friedrich Nietzsches zu seinem 13. Geburtstag

Sonntag, 5. Oktober 2014

lied zum sonntag: cantus in memoriam of benjamin britten

In the past years we have had many losses in the world of music to mourn. Why did the date of Benjamin Britten's death - December 4, 1976 - touch such a chord in me? During this time I was obviously at the point where I could recognize the magnitude of such a loss. Inexplicable feelings of guilt, more than that even, arose in me. I had just discovered Britten for myself. Just before his death I began to appreciate the unusual purity of his music - I had had the impression of the same kind of purity in the ballads of Guillaume de Machaut. And besides, for a long time I had wanted to meet Britten personally - and now it would not come to that. Arvo Pärt

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Thus spoke Brainbombs :::

We are nothing.
We don't exist.
We are born Brainbombs. 
In Sweden they hate us.
Or they haven't heard of us.
Sweden? What's that?
Doesn't exist.
We're not trying to get anything out of this.
We've never tried to.
It's a hobby.
Nowhere else either. 
No.
We're making our own music, for us.
The only music we want.
The only way to get your own music is to do it yourself. 
They buy our singles, I know that.
They are such fucking idiots, who do that.
Americans, especially Californians have always been easy to fool,
so they are the easiest to fool.
If they saw us, they would... get an orgasm. 
Or get scared. 
Both.
Because we are real.
Germany.
Benelux countries.
Spain.
Portugal.
Italy.
I don't know what this is about anymore.
Me neither.
I want to go home.
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